Beihefte
zu den Verhandlungen des Botanischen Vereins von Berlin und Brandenburg
Beiheft 7 (2012)
Seitz, B., Ristow, M., Prasse, R., Machatzi, B., Klemm, G., Böcker, R. & Sukopp, H.: Der Berliner Florenatlas, 533 S.
Der Berliner Florenatlas ist das Ergebnis einer über 20 Jahre langen Erfassung aller wildwachsenden Farn- und Blütenpflanzen dieser Stadt. Über 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben daran ehrenamtlich mitgewirkt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Insgesamt sind etwa 2500 Sippen, d. h. Arten, Unterarten, Varietäten und Hybriden für Berlin nachgewiesen. In 1900 Rasterkarten wird die Verbreitung fast aller wildwachsenden Gefäßpflanzen gezeigt. Durch die Auswertung historischer Daten aus Literatur und Herbarien werden in den Karten auch die vielfältigen Veränderungen der Berliner Flora sichtbar. Den Kartenteil ergänzen reich bebilderte Texte zur Berliner Landschaft, zur Geschichte der floristischen Erforschung und zum Florenschutz. Für die zukünftgie Erfoschung, den Schutz und die Erhaltung der Berliner Pflanzenvielfalt stellt dieser Verbreitungsatlas eine unverzichtbare Grundlage dar.
ISBN 978-3-942062-08-4, 533 S., 27 EUR
Bezugsadresse:
Natur+Text GmbH Friedensallee 21 • 15834 Rangsdorf Tel.: 033708 20431 • Fax 033708 20433
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Beiheft 6 (2009) - Jubiläumsband
1859 bis 2009 – 150 Jahre Botanischer Verein von Berlin und Brandenburg
Erforschung der Pflanzenwelt von Berlin und Brandenburg
Der Band beschreibt in einem ersten Teil die Geschichte der botanischen Erforschung Brandenburgs. In einem zweiten Teil werden Botaniker mit ihren Biografien vorgestellt, die vor allem im "Märkischen" botanisiert und geforscht haben.
Teil 1: Geschichte der Erforschung von Flora und Vegetation in Berlin und Brandenburg (von Krausch, H.-D. & H. Sukopp)
Teil 2: Die Erforscher der Pflanzenwelt von Berlin und Brandenburg (bearbeitet von G. Wagenitz unter Mitwirkung zahlreicher Mitglieder des Botanischen Vereins).
Der Preis beträgt 25 EUR zzgl. Versandkosten.
Beiheft 5 (1999)
Paul Ascherson (1864): Flora der Provinz Brandenburg, der Altmark und des Herzogthums Magdeburg.
Reprint der Ausgabe von A. Hirschwald Berlin 1864, durch die Fuldaer Verlagsanstalt, Fulda 1999.
Erste Abtheilung: Aufzählung und Beschreibung der in der Provinz Brandenburg, der Altmark und dem Herzogthum Magdeburg bisher wildwachsend beobachteten und der wichtigeren kultivirten Phanerogamen und Gefäßkryptogamen (1034 S.).
Zweite Abtheilung: Verzeichnis der Phanerogamen und Gefäßkryptogamen, welche im Umkreise von sieben Meilen um Berlin vorkommen (212 S).
Dritte Abtheilung: Verzeichnis der Phanerogamen und Gefäßkryptogamen, welche im Umkreise von fünf Meilen um Magdeburg bisher beobachtet worden sind (144 S.).
Der Nachdruck wurde aus Mitteln der Stiftung Naturschutz Berlin finanziell unterstützt.
Zum 150. Vereinsjubiläum kostet die Ascherson-Flora nur noch 20,00 € zzgl. Versandkosten.
Beiheft 4 (1998)
Kummer, V.: Flora und Vegetation im Bereich des Neuendorfer Sees (Biosphärenreservat Spreewald)
205 S., zahlr. Abb. u. Tab.

Die Flora und Vegetation des am nördlichen Rande des Unterspreewaldes gelegenen Neuendorfer Sees und seiner vielgestaltigen Umgebung wurden analysiert. Die Größe des Gebietes beträgt ca. 785 ha. Der Untersuchungszeitraum lag zwischen 1992 und 1995; Ergänzungen erfolgten 1996 und 1997. Insgesamt konnten einschließlich der Literaturauswertung 698 wildwachsende oder verwilderte Farn- und Blütenpflanzensippen festgestellt werden. 13 Taxa gelten für das Gebiet als verschollen. 71,5 % können als indigen angesehen werden. Nach der Roten Liste für Brandenburg beträgt der Anteil gefährdeter Arten 13,4 %. Das Gebiet hat deshalb eine große Bedeutung für den botanischen Artenschutz, insbesondere von Wasserpflanzen (insgesamt 15 Potamogeton-Species wurden nachgewiesen). Außer für die Phanerogamen wird auch eine Aufstellung der im Gebiet ermittelten Moose und Flechten und ihrer Gefährdungseinstufung gegeben, und es wird eine Grobeinschätzung der erfassten Pilzflora vorgenommen. Die Vegetation wurde pflanzensoziologisch analysiert. Insgesamt werden, unter Ausklammerung der Kiefernforste, 83 Vegetationseinheiten beschrieben. Von ihnen gelten 29 in Mittel- und Nordostdeutschland und 35 in der Niederlausitz als gefährdet. Obwohl die Wasserpflanzenvegetation infolge Eutrophierung in den letzten 25 Jahren herbe Verluste hinnehmen musste, weist sie partiell noch eine erstaunliche Vielfalt auf. Die Röhrichte und Grünländereien sind mit 29 beschriebenen Vegetationseinheiten sehr vielgestaltig. Zusammen mit den Wasserpflanzengesellschaften bieten sie Lebensräume für zahlreiche gefährdete Arten. Infolge zeitweiliger Nutzungsauflassung und Nährstoffanreicherung zeigt ein Teil von ihnen bereits Ruderalisierungserscheinungen. Das uferbegleitende Röhricht ist in den letzten 30 Jahren stark zurückgegangen. Weitere beschriebene Vegetationseinheiten entstammen u. a. den Trockenrasen, ruderalen Krautgesellschaften, den Äckern und verschiedenen Laubwaldtypen. Die botanisch wertvollsten Bereiche werden ausgewiesen und einige Hinweise zu ihrer weiteren Behandlung gegeben.
Der Preis beträgt 8,00 € zzgl. Versandkosten
Beiheft 3 (1992)
Kowarik, I.: Einführung und Ausbreitung nichteinheimischer Gehölzarten in Berlin und Brandenburg und ihre Folgen für Flora und Vegetation. Ein Modell für die Freisetzung gentechnisch veränderter Organismen.
180 S., zahlr. Abb. u. Tab.

Zur Geschichte der Einführung nichteinheimischer Baum- und Straucharten nach Mitteleuropa und Brandenburg; Liste von 210 wildwachsenden nichteinheimischen Arten mit Einführungs- und Ausbreitungsdaten; Erfolg und Misserfolg der fremdländischen Arten auf verschiedenen Standorttypen, Vergleich mit einheimischen Gehölzen; zur Rolle nichteinheimischer Gehölzarten bei der Wiederbewaldung städtischer Brachflächen; Veränderung von Populationen und Ablenkung der Sukzession durch nichteinheimische Arten; Vergleich der Vegetationsentwicklung unter Betula pendula und Robinia pseudoacacia; bestandeskundliche Analysen und Demographie ruderaler Gehölzbestände; Nachhaltigkeit der Etablierung von Robinia auf städtischen Standorten in Berlin und auf forstlichen in Brandenburg; Auswertung der Erfahrungen mit der Einführung und Ausbreitung fremdländischer Arten für die Einschätzung von Sicherheitsaspekten bei der Ausbringung gentechnisch veränderter Organismen.
Der Preis beträgt 10,00 € zzgl. Versandkosten
Beiheft 2 (1992)
Krausch, H.-D.: Alte Nutz- und Zierpflanzen in der Niederlausitz. Führer durch den Museumsgarten am Stadt- und Kreismuseum "Sprucker Mühle" in Guben. 104 S.

Allgemeiner Überblick zur Geschichte unserer Nutz- und Zierpflanzen mit besonderer Berücksichtigung der Niederlausitz. Einzeldarstellungen von 108 der bedeutendsten, für große Teile Brandenburgs typischen Nahrungs-, Genuß-, Faser- und Farbpflanzen, Gewürz- und Küchenkräuter, Heilpflanzen, Ackerwildpflanzen, Ziergehölze, ausdauernden und ein- bis zweijährigen Zierpflanzen sowie Pflanzen der Fensterbretter. Beschreibung ihres früheren und heutigen Anbaus im Gebiet, bekannter und neu ermittelter Daten zur Einführungsgeschichte der zumeist fremdländischen Arten, der Züchtungsgeschichte von Kulturformen, ihrer Rolle in Volkskunde und Kulturgeschichte des Gebietes, ihrer Nutzung, Verwendung, landwirtschaftlichen und gärtnerischen Wertschätzung und Bedeutung im Wandel der Zeiten. Angabe und Erläuterung von im Gebiet gebräuchlichen volkstümlichen deutschen und niedersorbischen Pflanzennamen. Biographische Angaben über alle erwähnten Botaniker. Bebilderung mit Darstellungen aus historischen Kräuter- und Pflanzenbüchern.
Dieser Band ist leider vergriffen.
Beiheft 1 (1987)

Caroli Ludovici Willdenow (1787): Florae Berolinensis Prodomus.
Reprint durch Koeltz Scientific Books.
Dieser Band ist nur über den Buchhandel zu beziehen.



